Kojisäure CAS-Nr. 501-30-4
Natürlicher Fermentationsursprung:Hergestellt durch aerobe Fermentation von Glucose durchAspergillusArten, wodurch ein natürlich gewonnener und biotechnologisch zuverlässiger Inhaltsstoff gewährleistet wird.
Nachgewiesene antibakterielle Eigenschaften:Besitzt eine inhärente antibakterielle Wirkung und eignet sich daher für Anwendungen in Kosmetika, Hautpflegeprodukten und Körperpflegeprodukten.
Einzigartige und stabile Molekülstruktur:Besitzt eine seltene γ-Pyron-Struktur, eine von nur zwei bekannten natürlichen γ-Pyron-Verbindungen, was zu seiner chemischen Stabilität und Wirksamkeit beiträgt.
Wissenschaftlich verifizierter Entstehungsprozess:Der Biosyntheseweg wurde durch Isotopenverfolgungsstudien bestätigt, die eine klare und effiziente Umwandlung von Glucose ohne Abbau des Kohlenstoffgerüsts belegen und somit eine gleichbleibende Qualität und Reinheit gewährleisten.
Produktbeschreibung von Kojisäure CAS-Nr. 501-30-4
Kojisäure, auch bekannt als Kojisäure-Derivat, ist eine organische Säure mit antibakterieller Wirkung, die durch aerobe Fermentation von Glucose mit Aspergillus candida bei 30–32 °C entsteht. Ihre Molekülstruktur ist ein γ-Pyron mit einem Substituenten. Unter den natürlich vorkommenden γ-Pyron-Verbindungen sind Kojisäure und Maltol die bekanntesten. 1907 isolierte Saito Kojisäurekristalle aus Reis-Koji. Yabuta gab ihr 1912 den Namen, und 1924 wurde ihre Struktur aufgeklärt. 1953 wiesen Arnstela (Oberflächenfermentation) und 1971 Kitada Makuo (Submersfermentation) mithilfe der Isotopenmarkierung nach, dass Kojisäure durch direkte Oxidation und Dehydratisierung von Glucose ohne Bruch des Kohlenstoffgerüsts entsteht.
Chemische Eigenschaften der Kojisäure
| Schmelzpunkt | 152-155 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | 179,65 °C (grobe Schätzung) |
| Dichte | 1,1712 (grobe Schätzung) |
| Brechungsindex | 1,4434 (Schätzung) |
| Lagertemperatur | Unter +30 °C lagern. |
| Löslichkeit | DMSO (leicht), Methanol (leicht, sonifiziert) |
| bilden | Kristallines Pulver |
| pka | 7,9 (bei 25 °C) |
| Farbe | Weiß bis beigebraun |
| Wasserlöslichkeit | LÖSLICH |
| λmax | 269 nm (CHCl3) (Lit.) |
| Merck | 145.317 |
| BRN | 120895 |
| Stabilität: | Stabil. Brennbar. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln. |
| LogP | -0.64 |
| CAS-Datenbankreferenz | 501-30-4 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | 5-Hydroxy-2-(hydroxymethyl)-4h-pyran-4-on (501-30-4) |
| IARC | 3 (Bd. 79) 2001 |
| EPA-Stoffregistersystem | Kojisäure (501-30-4) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xn |
| Risikohinweise | 40-68 |
| Sicherheitshinweise | 22-24/25-36/37-36 |
| WGK Deutschland | 3 |
| RTECS | UQ0875000 |
| HS-Code | 29329995 |
| Daten zu Gefahrstoffen | 501-30-4 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Produktanwendung von Kojisäure (CAS-Nr. 501-30-4)
Lebensmittel- und landwirtschaftliche Anwendungen
Kojisäure findet breite Anwendung in der Lebensmittelproduktion. Traditionell wurde sie als Antioxidans eingesetzt, um das Ranzigwerden von Öl zu verhindern. Neuere Studien belegen ihre bakteriziden und insektiziden Eigenschaften, wodurch sie sich als Konservierungsmittel, Frischeerhaltungsmittel und Farbschutzmittel bewährt hat. Kojisäure stellt eine natürliche Alternative zu chemischen Konservierungsstoffen dar und wird in der Fleischverarbeitung zur Farberhaltung sowie zur Konservierung und Sterilisation von Obst, Gemüse und Rohkost verwendet.
Darüber hinaus kann es als Konservierungsmittel für Schnittblumen verwendet werden und verlängert deren Haltbarkeit deutlich. Die Zugabe von Kojisäure beeinträchtigt weder Geschmack, Aroma noch Textur von Lebensmitteln und hemmt gleichzeitig die Umwandlung von Nitriten in krebserregende Nitrosamine. Diese Hemmung ist besonders wichtig für die Verbesserung und Aufwertung von Pökelwaren.
In der Landwirtschaft kann Kojisäure als Biopestizid, Insektizid und Biodünger eingesetzt werden. Ob auf die Pflanzen gesprüht oder in das Wurzelsystem eingebracht, steigert sie effektiv den Ernteertrag und die Wirtschaftlichkeit im Getreide- und Gemüseanbau.
Herstellung von Geschmacksverstärkern
Kojisäure dient als wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Lebensmittelgeschmacksverstärkern wie Maltol und Ethylmaltol.Pharmazeutische Industrie
Es kann als Rohstoff bei der Herstellung von Cephalosporin-Antibiotika verwendet werden.Anwendungen im Bereich Kosmetik und Körperpflege
Neben der Lebensmittelverarbeitung findet Kojisäure aufgrund ihrer hautaufhellenden und pigmentfleckenentfernenden Eigenschaften breite Anwendung in Kosmetika. Kojisäure und ihre Derivate, einschließlich Acetate, wirken antibakteriell und verursachen weder sofortige noch chronische Hautreizungen, wodurch sie als Konservierungsmittel in Kosmetika und Lebensmitteln eingesetzt werden können.
Kojisäure besitzt ein starkes UV-Absorptionsvermögen und kann allein oder in Kombination mit Sonnenschutzmitteln, Seifen und anderen Produkten verwendet werden. Sie ist wirksam bei der Behandlung und Vorbeugung von Hyperpigmentierung wie Altersflecken, insbesondere in Konzentrationen von 1–2,5 %. Darüber hinaus trägt sie zur Erhaltung der Hautfeuchtigkeit bei, reduziert Falten und wird in Haarpflegeprodukten zur Schuppenbekämpfung eingesetzt.
Gewürz- und Extraktproduktion
Kojisäure kann auch als Würzmittel und als Rohstoff für die Herstellung von Lärchenrindenextrakt und Ethyl-Lärchenrindenextrakt verwendet werden.




