Diphenylacetonitril CAS-Nr. 86-29-3
Wichtiges Zwischenprodukt der organischen Synthese:Diphenylacetonitril dient als wertvolles Zwischenprodukt in der organischen Synthese und unterstützt eine breite Palette chemischer Prozesse.
Anwendungswert in der Pharmaindustrie:Es wird bei der Herstellung verschiedener Arzneimittel verwendet, darunter Magensäureamine, Phenylephrin und Schmerzmittel.
Stabile physikalische Eigenschaften:Mit einem definierten Schmelzpunkt (71–73 °C) und Siedepunkt (181 °C bei 12 mmHg) bietet es zuverlässige Handhabung und Verarbeitung.
Geringe Wasserlöslichkeit für spezielle Anwendungen:Aufgrund seiner Unlöslichkeit in Wasser eignet es sich für Anwendungen, die eine minimale Interaktion mit wässrigen Systemen erfordern.
Chemische Eigenschaften von Diphenylacetonitril
| Schmelzpunkt | 71-73 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | 181 °C/12 mmHg (Lit.) |
| Dichte | 1,1061 (grobe Schätzung) |
| Dampfdruck | 21,3 hPa (190 °C) |
| Brechungsindex | 1,5850 (Schätzung) |
| Fp | 120 °C |
| Lagertemp | Unter +30 °C lagern. |
| Löslichkeit | UNLÖSLICH |
| Bilden | Kristallines Pulver |
| Farbe | Weiß bis cremefarben oder hellgelb |
| Wasserlöslichkeit | UNLÖSLICH |
| Merck | 143316 |
| BRN | 1911160 |
| Expositionsgrenzen | NIOSH: IDLH 25 mg/m³ |
| InChIKey | NEBPTMCRLHKPOB-UHFFFAOYSA-N |
| LogP | 2,795–3,197 bei 25 °C |
| CAS-Datenbankreferenz | 86-29-3 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Benzolacetonitril, «alpha»-Phenyl-(86-29-3) |
| EPA-Stoffregistersystem | Diphenylacetonitril (86-29-3) |
| Gefahrencodes | Xi |
| Risikohinweise | 36/37/38 |
| Sicherheitshinweise | 26-36-37/39 |
| WGK Deutschland | 2 |
| RTECS | AL9800000 |
| TSCA | Ja |
| HS-Code | 29269095 |
| Toxizität | LD50 oral beim Kaninchen: 3500 mg/kg |
Produktanwendung von Diphenylacetonitril CAS-Nr. 86-29-3
Diphenylacetonitril wird zur Synthese von Isocyanaten verwendet, die zu UV-Beschichtungen, Polyurethan(PU)-Lacken, transparenten Elastomeren und Klebstoffen weiterverarbeitet werden können. Es findet außerdem Anwendung in der Polyamid- und Epoxidharzindustrie.
Darüber hinaus dient es als wichtiges Zwischenprodukt in der organischen Synthese. Im pharmazeutischen Bereich wird es zur Herstellung von Magensäureaminen, Phenylephrin, Analgetika und anderen medizinischen Wirkstoffen verwendet.




