Vitamin B12 CAS-Nr. 68-19-9
Entscheidend für die DNA-Synthese:Vitamin B12 fungiert als essentielles Coenzym bei der RNA- und DNA-Synthese und unterstützt so das Zellwachstum und die Zellteilung.
Neurologische Gesundheit:Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung neurologischer Störungen, einschließlich Nervenschäden, die durch Vitamin-B12-Mangel verursacht werden.
Unterstützt die Produktion roter Blutkörperchen:Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu megaloblastärer Anämie führen, und seine Supplementierung hilft bei der Produktion gesunder roter Blutkörperchen.
Reich an natürlichen Ressourcen:Vitamin B12 kommt hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Leber und Milchprodukten vor und stellt eine lebenswichtige Nahrung für den Menschen dar.
Vitamin B12Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, ist ein B-Vitamin und gehört zur Gruppe der kobalthaltigen, komplexen organischen Verbindungen vom Corrinoid-Typ. Das dreiwertige Kobaltion befindet sich im Zentrum einer Corrinring-Ebene, ähnlich wie bei Porphyrin. Es ist das größte und komplexeste bisher identifizierte Vitaminmolekül und enthält als einziges Vitamin Metallionen. Seine kristalline Form erscheint rot, daher auch der Name „rotes Vitamin“. Pflanzen können Vitamin B12 im Gegensatz zu Tieren weder enthalten noch synthetisieren. Die reichhaltigste natürliche Quelle ist Leber, weitere gute Quellen sind Milch, Fleisch, Eier und Fisch. Vitamin B12 dient als essentielles Coenzym sowohl bei der Ribonukleinsäure- als auch bei der Desoxyribonukleinsäuresynthese.
Ein Mangel kann zu neurologischen Störungen führen, die sowohl periphere Nerven als auch das zentrale Nervensystem betreffen. Die Grundstruktur dieser natürlichen Kobaltverbindungen wird als Corrinoide bezeichnet. Verschiedene Formen von Vitamin B12 unterscheiden sich lediglich in der β-Ligandenkonfiguration des Kobalts und werden zusammenfassend als Cobalamine bezeichnet. Fast die gesamte Vitamin-B12-Produktion erfolgt durch bakterielle Synthese. Hauptnahrungsquellen sind Fisch, Fleisch, Leber und Milchprodukte, während pflanzliche Lebensmittel nur wenig oder gar kein Cobalamin enthalten. Methylcobalamin und Adenosylcobalamin fungieren als Enzym-Cofaktoren, die der Körper in biologisch aktive Formen umwandelt. Ein signifikanter Mangel kann zu megaloblastärer Anämie und potenziellen neurologischen Beeinträchtigungen führen.
Schmelzpunkt |
>300°C |
Alpha |
23656 -59 ± 9° (dil aq soln) |
Siedepunkt |
>300 °C |
Schüttdichte |
450-600 kg/m³ |
Fp |
9℃ |
Lagertemperatur |
2-8°C |
Löslichkeit |
Schwer löslich in Wasser und Ethanol (96 Prozent), praktisch unlöslich in Aceton. Die wasserfreie Substanz ist sehr hygroskopisch. |
pka |
pKa 3,28±0,04(H2O,D2O t=23±0,5 Inicht spezifiziert) (Unsicher) |
bilden |
Kristallines Pulver oder Kristalle |
Farbe |
Rot bis dunkelrot |
Geruch |
dunkelroter Kristall. oder Pulver, geruchs- und geschmacksneutral |
PH |
6,0 (20°C, 1g/L in H2O) |
biologische Quelle |
synthetisch ((organisch)) |
Wasserlöslichkeit |
Löslich |
Empfindlich |
Hygroskopisch |
Merck |
1410014 |
BRN |
4122889 |
Expositionsgrenzen |
NIOSH: IDLH 25 mg/m3 |
Stabilität: |
Hygroskopisch. Kühl und trocken halten. |
InChIKey |
RMRCNWBMXRMIRW-WZHZPDAFSA-L |
LogP |
3.570 (Osten) |
EPA-Substanzregistersystem |
Vitamin B12 (68-19-9) |
Sicherheitsinformationen |
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Gefahrencodes |
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HS-Code |
2936260000 |
Gefahrstoffdaten |
68-19-9 (Daten zu gefährlichen Stoffen) |
Toxizität |
LD50 intravenös bei Mäusen: 2 g/kg |




