Collagenase CAS#9001-12-1

  • Hochspezifische kollagenabbauende Aktivität:Das Enzym weist eine starke Aktivität gegenüber Gly-Pro-Peptidbindungen auf und ermöglicht so eine effiziente und gezielte Hydrolyse von natürlichem und denaturiertem Kollagen.

  • Effektive Verdauung von nekrotischem Gewebe:Collagenase zeigt eine starke verdauende Wirkung auf nekrotisches Gewebe und eignet sich daher hervorragend für medizinische Débridement- und Wundreinigungsanwendungen.

  • Fördert die Geweberegeneration und Heilung:Durch den Abbau von Kollagen und die Unterstützung der Wirkung anderer Proteasen trägt es zur Anregung der Granulationsgewebsbildung und des Epithelzellwachstums bei und beschleunigt so die Wundheilung.

  • Hohe Sicherheit und Gewebeselektivität:Das Enzym wirkt nicht auf Globulin oder Fibrin, wodurch die Auswirkungen auf normale Blutgefäße und Muskelgewebe minimiert werden und eine sichere Option zur Behandlung von Verbrennungen, Geschwüren, Wundliegen und ähnlichen Erkrankungen geboten wird.


Produktdetails

Produktbeschreibung von Collagenase CAS-Nr. 9001-12-1

Kollagenase, auch Clostridienpeptidase genannt, ist ein proteolytisches Enzym, das durch Fermentation von entstehtClostridium histolyticum.

Medizinische Kollagenase wird aus der Kulturbrühe vonClostridium histolyticumATCC 21000 und weist eine starke katalytische Aktivität gegenüber Peptidbindungen mit der Sequenz Gly–Pro auf.

Durch die Spaltung nativer Kollagenmoleküle schafft es günstige Bedingungen für die Wirkung anderer Proteasen und verleiht ihm so die einzigartige Fähigkeit, Kollagen sowohl zu hydrolysieren als auch zu denaturieren.

Das aus Kollagenase gewonnene medizinische Enzym kann sowohl natürliches als auch denaturiertes Kollagen effektiv verdauen, zeigt eine starke Wirkung auf nekrotisches Gewebe und fördert die Bildung von Granulationsgewebe sowie das Wachstum von Epithelzellen.

Dieses Produkt wirkt nicht auf Globulin oder Fibrin und schont dadurch normale Blutgefäße und Muskelgewebe. Es wird häufig zur Wundreinigung, Schorfentfernung und zur Behandlung chronischer Hautgeschwüre, Dekubitus und Verbrennungen zweiten und dritten Grades eingesetzt.

Collagenase CAS#9001-12-1

Chemische Eigenschaften der Kollagenase

Lagertemp -20°C
Löslichkeit Löslich in wässrigen Puffern.
Bilden  Pulver
Farbe  hellbraun
PH 7
Merck 2481
InChIKey يرقنكمخبكسجزفقجكسفزصن
CAS-Datenbankreferenz 9001/12/1
EPA-Stoffregistersystem Collagenase (9001-12-1)
Gefahrencodes Xn
Risikohinweise 36/37/38-42
Sicherheitshinweise 22-24-26-36/37
WGK Deutschland 1
10-21
HS-Code 3507907000

Collagenase CAS#9001-12-1

Produktanwendung von Collagenase CAS-Nr. 9001-12-1

  1. Rolle bei der Wundheilung und Narbenbehandlung
    Kollagen ist für die Wundheilung und Narbenbildung unerlässlich. Es dient als grundlegender Bestandteil von elastischem Gewebe und Haftmaterialien und fördert gleichzeitig Zellwachstum, Differenzierung, Gewebeentwicklung und die Proliferation von Bindegewebe. Darüber hinaus unterstützt Kollagen die Kapillarregeneration, induziert die Chemotaxis von Monozyten und Fibroblasten und trägt zur Ernährung und Regulierung des Granulationsgewebes bei. Studien haben gezeigt, dass Kollagen bei der Behandlung von Hautgeschwüren verschiedener Ursachen wirksam ist, indem es die Epithelisierung sowohl oberflächlicher als auch tiefer Geschwürbereiche fördert und die Bildung von Granulationsgewebe erleichtert.

  2. Bedeutung für Knochenstruktur und -festigkeit
    Etwa 70–80 % des organischen Knochenanteils bestehen aus Kollagen. Während der Knochenbildung werden zunächst Kollagenfasern synthetisiert, um das strukturelle Gerüst zu bilden. Daher wird Kollagen oft als „Knochen im Knochen“ bezeichnet. Seine Fasern verleihen Festigkeit, Flexibilität und Elastizität. So wie Stahlbewehrung Betonsäulen stützt, verstärken Kollagenfasern die Knochen; ein Kollagenmangel ist vergleichbar mit der Verwendung von minderwertigem Stahl und erhöht das Frakturrisiko erheblich.

  3. Stützfunktion in der Bruststruktur
    Die Bedeutung von Kollagen für die Stützung der Brüste ist seit Langem bekannt. Brüste bestehen hauptsächlich aus Bindegewebe und Fettgewebe, und ihre Festigkeit und Form hängen maßgeblich von der Stärke des Bindegewebes ab. Kollagen, als dessen Hauptbestandteil, verflechtet sich mit Polysaccharidproteinen und bildet eine Netzwerkstruktur, die mechanische Festigkeit verleiht, die Körperkonturen stützt und eine aufrechte Haltung ermöglicht.

  4. Schutz- und Elastizitätsfunktion der Haut
    Oft als „Knochen im Knochen, Haut in Haut und Fleisch im Fleisch“ beschrieben, bildet Kollagen das strukturelle Fundament der Dermis. Die etwa 2 mm dicke Dermis besteht aus der papillären, subpapillären und retikulären Schicht und setzt sich hauptsächlich aus Proteinen, vorwiegend Kollagen und Elastin, zusammen. Rund 70 % der Haut bestehen aus Kollagen. Wie eine Schutzhülle über dem Körper ermöglicht Kollagen der Haut, Bewegungen standzuhalten und gleichzeitig die nötige Elastizität, Festigkeit und Schutzwirkung zu bewahren.

Collagenase CAS#9001-12-1

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